Ein fast vergessenes Meisterwerk: Six Senses Douro Valley sponsert Restaurierung eines Renaissance Gemäldes

11 04 2017

SSDRVQuoVadisrestorationhires1Im Namen der Kunst: Das Six Senses Douro Valley unterstützt das Museu de Lamego bei der Restaurierung des Renaissance-Gemäldes „Quo Vadis“ für die öffentliche Ausstellung. Mit besonderem Stolz übernahm der Six Senses Douro Valley Nachhaltigkeitsfond die Kosten für die aufwendige Wiederherstellung – nur mit modernster Technik gelang es, dem so wertvollen Kunstschatz seinen eigentlichen Ruhm und Glanz zurück zu geben. Denn die Geschichte des Meisterwerkes ist eine Besondere – im Laufe der Jahrhunderte wurde es stark malträtiert und geriet in Vergessenheit.

Es ist das 16. Jahrhundert: In dieser Zeit wurde das historische Gemälde für den Hauptaltar der Kathedrale von Lamego angefertigt. Und dafür beauftragt war kein Geringerer als der in seiner Zeit meist gefeierte Künstler der Portugiesischen Renaissance, Vasco Fernandes – besser bekannt als Grão Vasco, der Große Vasco. Die Jahrhunderte überlebten allerdings dann nur fünf von all den Gemälden, die einst die Kathedrale zierten. Und genau diese finden sich in der Dauerausstellung im Museum de Lamego. Doch ausgerechnet das Gemälde, das die biblische Sequenz „Quo Vadis“ zeigt, wurde im 18. Jahrhundert übermalt – und damit wurde das künstlerisch so wertvolle Original aus dem 16. Jahrhundert teilweise versteckt.

1911, als der letzte Portugiesische König, König D. Manuel II, vertrieben war und die Republikanische Regierung das Regime übernahm, wurden alle Kirchen verstaatlicht – so wurden auch alle Gemälde Teil der Sammlung des Museums von Lamego, das 1917 eröffnete. Später dann, im Jahre 1940, sollte das Gemälde Teil der „Primitivos Portugueses“ werden, einer Sonderausstellung des Salazar Regimes anlässlich der Weltausstellung in Lissabon – Anlass war das Gedenken und die Feier der 800jährigen Unabhängigkeit Portugals. Warum auch immer – die Restaurierung blieb unvollendet und daher wurde es hier nicht gezeigt. Auch weitere Restaurationsversuche scheiterten an Fachwissen. Vielmehr verursachten sie noch größeren Schaden, so dass das Meisterwerk „Quo Vadis“ sein Dasein in einem Lager des Museums fristete.

So bliebt der historische, technische und ästhetische Wert des Originals seit dem 18. Jahrhundert verborgen – erst jetzt, nach einer umfassenden Inventur, wurde es entdeckt  und einer gründlichen Untersuchung mit Röntgen und Infrarot unterzogen. Dabei wurde die eigentliche Kunst erkannt.

„Was für eine schöne Geschichte. So einen Schatz in einem Lagerraum des Museums zu finden. Und nur modernste Technik machte es möglich, das ursprüngliche Gemälde in seinem alten Glanz wiederherzustellen. Ein Jahr hat die Restauration gedauert. Die offizielle Enthüllung fand am 5. April 2017 statt.” sagt Nicholas Yarnell, General Manager Six Senses Douro Valley.

Der Nachhaltigkeitsfond des zauberhaften Six Senses Resort in Portugal speist sich aus 0,5 Prozent der Gesamteinnahmen sowie aus jeweils 50 Prozent der Einnahmen für Wasserbestellungen in den Restaurants und aus dem Verkauf von Stofftieren. So gibt es das süße Dourival, den typischen Esel des Douro Tals, als niedliches Stofftier. Auch fördern Gäste mit Spenden den Fond, der hauptsächlich folgende drei regionale Segmente unterstützt: das Kinderhilfswerk „Bagos D’Ouro“, das bedürftigen Kindern aus dem Douro Tal bei ihrer Ausbildung von der Mittelschule bis zur Universität hilft. Die vom Aussterben bedrohten Miranda Esel, werden vor Ort behütet und nachgezüchtet wie auch bei der „Associação para o Estudo e Protecção do Gado Asinino (AEPG)“, einem Gnadenhof an der spanischen Grenze. Rund um den Schutz des Waldes im Douro Tal kümmert sich der „Vale Abraao Forest Fund“.

Am 5. April 2017 feierte das Museu de Lamego sein erstes Jubiläum und zeigte anlässlich eines Gala-Menüs zum ersten Mal die restaurierten Werke der Öffentlichkeit und der Presse.

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