Six Senses goes India: Restaurierung des historischen Fort Barwara in Rajasthan

7 09 2017

Six Senses geht nach Indien. Im Zeichen der Nachhaltigkeit und Erhaltung wird das historische Fort Barwara in Rajasthan derzeit komplett restauriert. Daraus entstehen wird das Six Senses Fort Barwara, das 48 Suiten umfasst. Circa 110 Kilometer südöstlich von Jaipur findet sich das prachtvolle Anwesen im Dörfchen Chauth ka Barwara, das einst im Besitz der königlichen Familie von Rajasthan war. 700 Jahre alt – direkt gegenüber des Tempels Chauth ka Barwara Mandir.

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Barwara Fort wurde im 14. Jahrhundert von den Chauhans, einer Rajputen-Dynastie, erbaut und 1734 von den Hadas erobert. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte der Rajasthani Singh – Angehöriger der Königsfamilie – mit der Staatlichen Armee Jaipurs an der Seite der Britischen Armee. Als Dank für diese Dienste wurde ihm der Titel Rao Bahadur verliehen. Sein Enkel, Prithviraj Singh, restauriert nun mit der Espire Group das geschichtsträchtige Fort und gibt ihm den Glanz vergangener Tage zurück. Besonders am Herzen liegt dem Projekt Team das Fünf-Sterne-Zertifikat der GRIHA (Integrated Habitat Assessment) zu erhalten – und damit die höchste Auszeichnung Indiens, die es für den Schutz und Restaurierung geschichtsträchtiger Gebäude im Land gibt.

Bernhard Bohnenberger, Präsident Six Senses  Hotels Resorts Spas, sagt: “Es ist so spannend für uns, zusammen mit der Espire Group an diesem wunderbaren Projekt zu arbeiten. Es ergänzt perfekt unser Portfolio, das bereits erfolgreiche Refugien in China, den Malediven, im Oman, Portugal, den Seychellen, Thailand und Vietnam umfasst. Six Senses Fort Barwara ist das zweite denkmalgeschützte Resort, das Six Senses managen wird. Mit ästhetischen und kreativen Raffinessen präsentiert bereits das Six Senses Douro Valley in Portugal ein frisches Design, das die reiche Historie und das Lokalkolorit der Quinta aus 1464 einfängt. Und all das wird sich auch im Fort Barwara zeigen.”

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Vertragsunterzeichnung:
Prithviraj Singh , Chief Executive Officer Espire Hospitality (links)
Bernhard Bohnenberger, President Six Senses Hotels Resorts Spas

Ein ausgesuchtes Experten-Team – spezialisiert auf Restaurierung und Bewahrung historischer Gebäude –  kümmert sich darum, die ursprüngliche Struktur und Form des Forts zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Insgesamt erstreckt sich das Areal auf 2,2 Hektar, gesäumt von einer massiven Steinmauer – 1,5 Meter dick und an manchen Stellen bis zu sechs Meter hoch. Im Inneren finden sich drei Gebäude: nach der Tradition ein gemeinschaftlicher Palast, einer für die Herren und einer für die Damen. Auch gibt es zwei Tempel. Alle Gebäude bleiben erhalten und werden restauriert. Vor dem Fort liegt auf der westlichen Seite das Dorf. Östlich erstreckt sich ein geschütztes Gelände, das wiederaufgeforstet wird.

Die Eröffnung ist für 2018 vorgesehen. Das Six Senses Fort Barwara wird über zwei Restaurants, eine Bar und eine Lounge verfügen. Auf 2.800 Quadratmetern wird sich darüber hinaus ein Six Senses Spa erstrecken. Geboten sind ein Fitness Center, zwei Swimmingpools, eine Boutique und ein Kids Club. Auch sind Räumlichkeiten für Veranstaltungen geplant. Die Architektur und das Design verantwortet Panika unter der Leitung von Nimish Patel und Parul Zaveri – hochgeschätzt und respektiert für ihre Restaurierungsarbeiten.

Prächtig, wie die majestätischen Paläste und Forts Rajasthans sind, werden die Außenanlagen gestaltet. Der Tradition folgend, werden üppige Gärten und Wasserspiele angelegt. Auch spielt die Kunst aus Shekhavati eine zentrale Rolle und reflektiert die Geschichte des Forts. Der perfekte Platz für das beeindruckende Six Senses Spa ist der Palast der Damen – der Behandlungs-Schwerpunkt liegt auf Ayurveda, Meditation und dem Six Senses Integrated Wellness Programm inklusive Sleep with Six Senses.

Nur 30 Minuten liegt das beeindruckende Anwesen vom Ranthambhore National Park entfernt. Berühmt für seine Tiger. So arrangiert Six Senses täglich Safaris durch den Wildpark, der 1.400 Quadratkilometer umfasst. Das Schutzgebiet ist Heimat zahlreicher Wildtiere – darunter Leopard, Nilgauantilope, Wildschwein, Pferdehirsch, Lippenbär, Dussumier-Hanuman Langur, Rhesusaffe oder Axishirsch. Und natürlich unzähliger Bäume, Pflanzen, Vögel und Reptilien.

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