Can Bordoy Grand House : Regional – Nachhaltig – Zukunftsorientiert

8 10 2020

Ruhe-Oase, Boutique-Hotel und Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit – das alles vereint das Can Bordoy Grand House & Garden im Herzen von Palmas Altstadt. Mikael Hall, Gründer und Eigentümer des Hotels, hat es sich und seinem Team zur Aufgabe gemacht, in jedem Bereich ausgeklügelte Ideen und Konzepte zu entwickeln um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Energiesparende Maßnahmen wie moderne und intelligente Technik in den Suiten und im gesamten Haus, haben dem Hotel bereits einen Award als „Most Energy Efficent Hotel“ eingebracht. In der Gastronomie werden fast die gesamten Zutaten von lokalen Bauern und Produzenten bezogen. Dementsprechend wird auch die Speisekarte erstellt. Es gibt sogar einen kleinen Gemüse- und Kräutergarten ein paar Kilometer vor Palma, in dem Kräuter und Gemüse eigens gepflückt und geerntet werden. Wasser gibt es aus Glasflaschen und man verzichtet auf Plastik wo es nur möglich ist. Hinzu kommt der Ausschank von Bio-Wein. Der frische Fisch stammt aus nachhaltiger Fischerei. Die Portionen im Restaurant Botànic sind zunächst nicht allzu groß, um Lebensmittelreste zu reduzieren. Wer mehr möchte, bestellt einfach nach – ohne Aufpreis!

Küchenchef Andrés Benítez liegt Nachhaltigkeit ebenso am Herzen wie Mikael Hall. Beide arbeiten Hand in Hand und versuchen bestehende Prozesse immer weiter zu optimieren. „Unser Ziel ist es, dass der Gast nach Verlassen des Flugzeugs keinen ökologischen Fußabdruck mehr hinterlässt“, sagt Mikael Hall. Das soll mit der Abholung eines Hybrid-Autos der Gäste am Flughafen beginnen und sich durch den gesamten Aufenthalt ziehen. „Des Weiteren soll sich Can Bordoy Grand House & Garden bald weitgehend selbst versorgen können.“ Das bedeutet eine eigene Produktion von Strom, die Wiederaufbereitung des Wassers sowie die eigene Lebensmittelbeschaffung.

Dazu soll ein Landgut im Inselinneren entstehen, das für die Gäste des Can Bordoy ein idyllischer Rückzugsort sein wird. Geplant ist, dass genug Obst und Gemüse produziert wird um beide Hotels mit Ware beliefern zu können. Mikael Halls Vision ist es, je nach Möglichkeit, den gesamten Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, damit sowohl Can Bordoy als auch das Landgut ausreichend versorgt sind.  Am neuen Standort möchte Hall das gesamte Abwasser reinigen lassen und für die Bewässerung verwenden, damit auch hier nichts verschwendet wird. Es soll ein Ort geschaffen werden, an dem sich das Hotel positiv auf die Umwelt auswirkt. Zusätzlich wird man in der Lage sein, das Kohlenstoffdioxid zu kompensieren, das die Gäste produzieren, wenn sie nach Palma fliegen und hoffentlich noch mehr.

Derzeit arbeitet Mikael Hall mit verschiedenen Projektpartnern an der Realisierung dieser Ideen. Christer Söderberg, einer der Gründer von Circle Carbon, steht ihm dabei zur Seite. Circle Carbon beschäftigt sich damit fruchtbaren Boden entstehen zu lassen um die Lebensmittelproduktion zu stärken und nachhaltiger zu machen. Dies gelingt durch bestimmte Zusätze, die aus lokaler Rohstoffbiomasse, hochwertiger pyrolysierter Biokohle, organischer Substanz und Mineralien gewonnen werden und für die Kompostierung und Anwendung auf Partnerfarmen zum Einsatz kommen. Mit dieser Methode möchten die beiden auch das Gemüse und Obst auf der „Farm“ des Can Bordoy wachsen lassen. Der nächste Schritt wäre dann alles mit Solarenergie auszustatten und somit eigenen Strom zu erzeugen – aber ein Schritt nach dem Anderen.

Weitere Informationen: https://circlecarbon.com/


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